Archiv: 2011

Stephen Greenblatt, The Swerve / Die Wende

Der Buchjäger

Der amerikanische Literaturwissenschaftler Stephen Greenblatt erzählt vom Florentiner Humanisten Poggio Bracciolini, von dessen Wiederentdeckung des lukrezschen Lehrgedichts De rerum natura im Jahr 1417 und von der Wirkung, die die radikalen Verse des römischen Epikureers in der frühen Neuzeit entfalten. [mehr]

Ausstellung im Museum Ludwig Köln: Vor dem Gesetz

Die Exklusive und das Pathos

Das Kölner Museum Ludwig zeigt noch bis Mitte April 2012 Werke von achtundzwanzig Künstlern aus Nachkriegszeit und Gegenwart in einer Sonderschau unter dem Label „Vor dem Gesetz“. [mehr]

Die wichtigsten Ausstellungen im Rheinland 2012

Eine Vorschau

El Greco und die Moderne in Düsseldorf, die Rückschau auf die Sonderbundausstellung 1912 in Köln, ein politischer Rubens in Wuppertal: Das könnten die Höhepunkte des rheinischen Ausstellungsjahres 2012 werden. Hinzu kommen Ausstellungen zu Göttern und Menschenaffen, Toren und Heiligen, Warhol und Oldenburg, Hockney und Oehlen. [mehr]

Massenets Navarraise / Aperghis‘ Boulingrins in Koblenz

Rührt Euch!

Zwei französische Kurzopern stellt das Theater Koblenz an diesem kontrastreichen und spannenden Abend nebeneinander: Matthias Schönfeldt inszeniert Jules Massenets Kriegs- und Liebesschmonzette La Navarraise und nach der Pause bringt Beate Baron die von Georges Aperghis vertonte komische Oper Les Boulingrin zur deutschen Erstaufführung. [mehr]

Kriminalität im Römischen Reich, RömerMuseum Xanten

„Gefährliches Pflaster“

In einer kleinen, aber sehr anschaulich und instruktiv eingerichteten Ausstellung erkundet das LVR-RömerMuseum in Xanten Verbrechen und Strafe in der römischen Antike. Die Sonderschau unter dem Titel „Gefährliches Pflaster“ ist noch bis Mitte Februar 2012 im Untergeschoss des Museums am Archäologischen Park zu sehen. [mehr]

Demokratie in Abendstunden und Kein Licht in Köln

„Wir haben euch was mitgebracht“

Ein Abend mit gleich zwei Uraufführungen ist das. Vor der Pause verhandelt eine zweistündige Collage aus Texten von Beuys, Cage, Goetz und anderen die Demokratie, die Revolution, die Gewalt und natürlich die Kunst im Setting einer Orchesterprobe („Demokratie in Abendstunden“). Nach der Pause folgt der knapp einstündige Versuch, Elfriede Jelineks jüngsten Theatertext, eine Dekonstruktion des Redens über Fukushima, ins Konkrete zu choreographieren („Kein Licht.“). [mehr]

Johannes Schütz inszeniert Racines Phädra in Köln

Mit Schiller und Spitzhacke

Johannes Schütz inszeniert Jean Racines Phädra in der Kölner Halle Kalk als straightes Schauspielertheater, ohne viel Schnickschnack, aber in der falschen Übersetzung und über weite Strecken seltsam unkörperlich. [mehr]

Roman Senkls ‚Solange es ein Ziel gibt‘ in Koblenz

„Fragmente / Nichts“

In den Kammerspielen des Theater Koblenz inszeniert Indendant Markus Dietze die Uraufführung von Roman Senkls Szenenpuzzle Solange es ein Ziel gibt und macht daraus eine vorwiegend kurzweilige Montage von Wortwechseln auf dem Gemeinplatz. [mehr]