Archiv: Literatur

Drei Kurzgeschichten von Jonathan Tel, Parashar Kulkarni und Lidudumalingani Mqombothi

Von Liebesgesängen, Kühen und Heilern

Der britische Schriftsteller Jonathan Tel, der indische Autor Parashar Kulkarni und der südafrikanische Erzähler Lidudumalingani Mqombothi sammeln 2016 die wichtigsten Preise für englischsprachige Kurzgeschichten ein. Was taugt diese kürzere Prosa? [mehr]

Alexa und die Lyrik im digitalen Zeitalter

„Alexa! Lies mir ein Gedicht!“

Ich übe mit „Alexa“ schon mal ein paar Gedichte ein, während in der jüngsten Ausgabe von „Lettre International“ Dorothea Franck erklärt, warum wir auch im digitalen Zeitalter noch Lyrik brauchen. [mehr]

Julian Barnes, Lebensstufen / Levels of Life

Die Sünde der Höhe und der Verlust der Tiefe

Julian Barnes erzählt in „Lebensstufen“ (Levels of Life) von abstürzenden Ballonisten und den Abstürzen der Liebe, vom Tod und von der Trauer: Ein sehr bewegendes Buch. [mehr]

Andreas Latzko, Sieben Tage

„Es braucht ein großes menschliches Herz“

Ein Berlinroman aus der Zeit um 1930, von den Nazis 1933 verboten und verbrannt, bis heute nicht mehr aufgelegt: Andreas Latzkos „Sieben Tage“ wartet darauf, neu entdeckt zu werden. E-Book zum kostenlosen Download. [mehr]

Leseliste Weltliteratur I

3000 Jahre, 150 Titel

Eine Handreichung für kurzweilige Sommertage, eine Empfehlung in Sachen Welt­literatur. 150 Titel vom 2. Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung bis ins Jahr 1899, von Gilgamesch bis Dom Casmurro. [mehr]

Georg Trakls 100. Todestag – Der Erste Weltkrieg in der Literatur

„Und es klagt die dunkle Stimme über dem Meer“

Am 3. November 1914 stirbt der begnadetste deutschsprachige Dichter der Generation Erster Weltkrieg im Militärspital zu Krakau. Eine Erinnerung an die letzten Tage des Georg Trakl. [mehr]

Hans Herbert Grimm, Schlump (1928) – Der Erste Weltkrieg in der Literatur

Liebe machen, nicht Krieg

Der 1928 anonym publizierte Roman „Schlump“ erzählt mit viel Charme und mit pazifistischem Impetus von der Liebe in den Zeiten des Krieges. 1933 von den Nazis verbrannt, war er achtzig Jahre kaum noch zugänglich. Der Kölner Verlag Kiepenheuer&Witsch macht sich jetzt mit einer Neuausgabe verdient. [mehr]

Oskar Kanehl, Die Schande (1922) – Der Erste Weltkrieg in der Literatur

„Ich bin Soldat und werde Mörder sein“

Der Lyriker Oskar Kanehl (1888-1929) ist heute weitgehend vergessen. Zu Unrecht. Seine Gedichte über „Die Schande“ des Krieges gehören zu den ergreifendsten Antikriegstexten, die in den Schützengräben des 1. Weltkriegs geschrieben wurden. [mehr]